Altersvorsorge Riester

Vererbung eines Riester Vertrages in Anspar und Rentenphase

Kann ich eine Riester Rente vererben?

Antwort:

Eine Riester Rente ist dazu gedacht dem Sparer eine Alterssicherung zur Verfügung zu stellen. Demnach ist das vererben eines Riester Sparvertrages grundsätzlich mit Nachteilen verbunden.


Zulagen müssen zurückbezahlt werden/Erbe ist zu versteuern
Das fängt bereits damit an, das verberstes Kapital aus einer Riester Rente der Erbschaftssteuer unterliegt.

Stirbt der Sparer vor Vertragsablauf, so darf der Vertrag zwar vererbt werden, die staatliche Förderung müssen die Erben jedoch zurück an den Fiskus abführen. Ausnahme: Der Ehepartner des Verstorbenen darf die Zulagen behalten. Allerdings auch nur dann, wenn er/sie diese Zulagen in einen eigenen Riester Vertrag überträgt. Hat der Hinterbliebene Ehepartner noch keinen eigenen Vertrag, dann ist es rechtlich zulässig das er/sie Aufgrund des Erbes einen solchen Riestervertrag abschliesst.


Welche Verträge man vererben kann:

Im Grunde sind Riesterverträge vererbbar. Allerdings hängt dies im Detail von der Vertragsart ab. Riester Fonds und Riester Banksparpläne sind, bis auf die Zulagen, vererbbar. Anders ist dies bei Riester Versicherungen. Diese können nicht immer vererbt werden. Im schlechtesten fall ist das Geld bei Tod des Versicherten weg. Ist einem das Erbe wichtig, so muss man dies bereits bei Abschluss der Riester Versicherung bedenken und in den Vertragmodalitäten als „Todesfallleistung“ vereinbaren. Die meisten Versicherungen bieten diese Option an. Jedoch ist dies nicht umsonst und macht die Versicherung unnötig teuer. Wem das Erbe wichtig ist, der sollte auf eine andere Altersvorsorge als eine private Rentenversicherung setzen.

 
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